Vorsorge: Warum gerade jetzt?

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Warum jetzt vorsorgen?

Die Ruhestandplanung wird schon heute von Vielen vernachlässigt, obwohl sie heute wichtiger denn je ist. Ob ehrenamtliche Arbeit, lange Reisen, mit den Enkeln etwas zu unternehmen oder einige Zeit im eigenen Garten zu verbringen; dies sind nur einige Punkte auf der Wunschliste Vieler. Doch nach dem Arbeitsleben stellt sich bei den meisten ein ernüchterndes Bild ein, da sie sich nicht schon in jungen Jahren um diese Thematik gekümmert haben.

Deshalb gibt es eine Vielzahl schlagkräftiger Gründe schon jetzt mit der Ruhestandsplanung zu beginnen, selbst wenn es nur kleine Sparbeträge sind. Nachfolgend finden Sie wichtige Gründe, warum sich jemand schon jetzt mit einer nachhaltigen Altersvorsorge befassen sollte.

Vorsorgelücke geht immer mehr auf.

Wie schon unlängst bekannt, müssen immer weniger Arbeitnehmer für immer mehr Rentner aufkommen. Kamen im Jahr 1962 auf einen Rentner noch sechs Arbeitnehmer, so sind es im Jahr 2014 nur noch zwei gewesen. Doch je nach eigenem Anspruch und Lebensstandard kann die eigene Vorsorgelücke immer größer werden, denn die staatliche Rente kann im Jahr 2015 nur noch 47,5% und im Jahr 2030 sogar nur noch 43% der Grundsicherung vor Steuern abdecken. Für das Schließen dieser Lücke, kann eine günstige fondsgebundene Rentenversicherung in Form einer Netto-Police sehr hilfreich sein.

Lebenserwartung steigt und steigt.

Dank der immer besseren medizinischen Versorgung steigt die Lebenserwartung in Deutschland stetig. Lag die Lebenserwartung im Jahr 1970 noch bei 70 Jahren, so sind wir im Jahr 2015 bei 81 Jahren angekommen. Damit die Wünsche auch im Alter finanzierbar und somit umsetzbar bleiben, müssen auch die finanziellen Mittel vorhanden sein, insbesondere wenn das Kapital immer länger ausreichen soll.

Viel Unwissenheit herscht vor.

Viele junge Arbeitnehmer beschäftigen sich viel zu spät oder gar nicht mit dieser wichtigen Thematik.

Aktuelle Umfragen belegen dies. Laut einer Studie haben die Meisten eine Ruhestandsplanung, aber damit glücklich sind nur die Wenigsten. Lediglich nur 16% gaben an, dass sie mit ihrer eigenen Planung zufrieden sind.

Mehr als die Hälfte der Deutschen hat keinen Vorsorgeplan und auch nichts dergleichen schriftlich festgehalten. Nur 15% haben eine definierte und durchdachte Ruhestandsplanung.

Diagramm-Ahnungslosigkeit

Nullzinspolitik zu Lasten der Sparer.

Die Nullzins-Politik der Banken hat auch massive Auswirkungen auf die Bankguthaben, Lebensversicherungen oder andere zinsgebundene Altersvorsorge-Produkte. Bis der Zinssatz sich wieder in der Normalität wiederfindet, können noch Jahre vergehen. Dies geht zu Lasten der Vorsorgegelder, welche an Referenzzinssätze gebunden sind. Eine Alternative ist hierfür der Kapitalmarkt, in dem  die durchschnittliche Rendite bei 7% liegt. Hierbei ist aber wichtig die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen, um einen langfristigen Erfolg sicherzustellen. Deswegen ist eine aktive Verwaltung der Vorsorgegelder wichtiger denn je.

Das Schreckgespenst Inflation.

Aktuell bemüht sich die europäische Zentralbank die Inflation wieder anzukurbeln, da diese gegen Null tendiert. Nichtsdestotrotz wird sich die Inflation mittel- bis langfristig wieder normalisieren und dies zu Lasten der Altersvorsorge. Denn wer heute z.B. für einen Zeitraum von 20 Jahren 50.000,- Euro unter das eigene Kopfkissen legt, wird ein böses Erwachen erleben – denn die Kaufkraft wird dann nur noch bei 37.616,- Euro liegen. Diesen erheblichen Verlust gilt es entsprechend zu kompensieren. Wer dieses Guthaben mit einer marginalen Rendite von 4% an den Kapitalmarkt anlegt, kann inflationsbereinigt mit rund 74.297,- Euro kalkulieren.

Kleiner Betrag - große Wirkung.

„…Der frühe Vogel fängt den Wurm….“ Wer schon frühzeitig  mit kleinen Beträgen im Monat beginnt, kann der Vorsorgelücke effektiv entgegenwirken und seinen gewohnten Lebensstandard im Rentenalter weiter beibehalten. Wenn beispielsweise 150,- Euro über 20 Jahre investiert werden (Gesamt-Investitionssumme: 36.000,- Euro) hat man nach Abzug aller Kosten und bei einer Rendite von 6% ein Altersguthaben von rund 66.108,- Euro, welches in Form einer monatlichen Rente oder einmaligen Kapitalabfindung bezogen werden kann.

Dies kann einen erheblichen Unterschied machen und gleichermaßen den emotionalen Stress von den eigenen Schultern nehmen. Denn wer früh mit der Altersvorsorge beginnt, hat die Möglichkeit einen soliden Grundstock dafür aufzubauen, um später einen nicht so finanziell lukrativen Job anzunehmen und stattdessen mehr Lebensqualität zu genießen.

Gesundheit ein teures Gut.

Wer lange leben möchte braucht eine gute medizinische Versorgung und diese hat leider auch ihren Preis. In den letzten 20 Jahren haben sich die Gesundheitsausgaben pro Einwohner von 2.289,- Euro auf 4.050,-  Euro fast verdoppelt. Dieser Trend dürfte auch durch den demographischen Wandel nicht abnehmen, sondern eher kontinuierlich weiter zunehmen. Wer also im Alter weiterhin gut versorgt werden möchte, braucht einen entsprechenden Krankenschutz und dieser muss auch finanziert werden.

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